Leistungen – Konservative Orthopädie

In unserer Privatpraxis für Orthopädie bieten wir Ihnen eine große Bandbreite an Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten. Unser Anliegen ist es, die konservative Orthopädie in vollem Umfang zu nutzen, um Operationen zu vermeiden. Dazu bedienen wir uns sowohl schulmedizinischen als auch naturheilkundlichen Methoden. Eine Auswahl unserer orthopädischen Leistungen finden Sie hier.

Welche Diagnostik- oder Therapiemethoden in Ihrem Fall angebracht und geeignet sind, entscheiden wir individuell in der persönlichen Beratung. Unsere Privatpraxis steht Privatversicherten und Selbstzahlern offen. Buchen Sie hier online Ihren Termin.

Akupunktur
CT (Computertomografie)
Labordiagnostik
Periradikuläre Therapie
Alternativmedizin
Elektrotherapie (Stromtherapie)
Mikronährstofftherapie
Schmerztherapie
Arthrosetherapie mit und ohne Gelenkinjektionen
Ernährungsplan bei Gicht und anderen Stoffwechselstörungen
MRT (Kernspintomografie)
Sportmedizinische Untersuchung
Betriebliche Gesundheitsförderung
Kinesio-Tape
Orthopädisches Gutachten
Stoßwellentherapie
Botox-Therapie bei Migräne
Knochendichtemessung
Osteopathie
Ultraschall
Chirotherapie (Manualtherapie)
Konservative Orthopädie

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Therapiemethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hierbei werden feinste sterile Nadeln in bestimmte Akupunkturpunkte des Körpers gestochen. Danach verbleiben sie für ca. 30 Minuten in der Haut und stimulieren die Nervenbahnen im Körper. Der Nadelreiz regt den Energie-Fluss (in der TCM „Chi“ genannt) an und reguliert gestörte Kreisläufe.

Eine Sonderform der Akupunktur ist die Laser-Akupunktur, bei der die Akupunkturpunkte mit einem Softlaserstrahl behandelt werden. Diese Methode ist hilfreich bei empfindlichen Körperregionen, Nadelangst und bei Kindern. Auch die Ohr-Akupunkturbieten wir in unserer Praxis an.

In zahlreichen Studien hat man nachweisen können, dass bei Akupunktur die lokale Durchblutung stimuliert wird und eine Hemmung der Schmerzreize auf Rückenmarksebene stattfindet. Außerdem werden Neurotransmitter (Botenstoffe) frei gesetzt, die die Schmerzweiterleitung unterbrechen.

Akupunktur zur Schmerzlinderung in der konservativen Orthopädie
Bild: New Africa / Shutterstock.com
Die Akupunktur ist eine gut verträgliche Methode, die Schmerzen lindern kann.

Hier finden Sie eine Auswahl der Beschwerden, bei denen wir Akupunktur anwenden:

Akute und chronische Schmerzen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Fibromyalgie, Tumorschmerzen, Schmerzen des Kau- und Zahnsystems)

Neurologische Krankheiten (Migräne, Neuralgien, Schmerzen nach Schlaganfall und bei Polyneuropathie)

Erkrankungen des Bewegungssystems (Arthroseschmerzen, Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, bei Bandscheibenvorfall, Sehnenerkrankungen, Tennisellenbogen, Gelenkschmerzen, Nachbehandlung von Operationen)

Schmerzen bei funktionellen Magen-Darm-Störungen

Menstruationsschmerzen, Schmerzen bei Endometriose (Wucherung der Gebärmutterschleimhaut)

Allergien und vielen mehr

Durch die geringen Nebenwirkungen und Komplikationen ist die Akupunktur eine wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin. Blockaden und Störungen, aber auch chronische Schmerzen lassen sich so fast nebenwirkungsfrei behandeln.

Weitere Informationen zur Akupunktur finden Sie auf der Website der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e. V.

Akupunkturpunkte und Energiebahnen im Körper
Die Akupunkturpunkte verlaufen entlang spezieller Energiebahnen im Körper.

Alternativmedizin

Um meine Therapie mittels der Alternativmedizin zu erweitern, nutze ich gerne auch naturheilkundliche bzw. homöopathische Medikamente

Wir haben in unserer orthopädischen Praxis sehr gute Erfahrungen mit diesen Substanzen gemacht. Sie sind meist besonders schonend und zeigen zudem gute Ergebnisse – vergleichbar mit schulmedizinischen Medikamenten.

Zu unserem Angebot ergänze ich zudem gerne die folgenden Behandlungsmethoden:

Akupunktur
Ernährungspläne bei Gicht und anderen Erkrankungen
Kinesio-Tape
Mikronährstofftherapie
Osteopathie
Welche Therapiemethoden für Sie individuell geeignet ist, entscheiden Sie gemeinsam mit mir im Beratungsgespräch.

Arthrosetherapie mit und ohne Gelenkinjektionen

Zu einer Arthrose kommt es, wenn sich der Knorpel im Gelenk abnutzt. Dem Gelenk fehlt es dadurch an Gleitfläche, die Knochen reiben aneinander und es kommt zu Schmerzen.

Zeitweise entstehen zudem Gelenkentzündungen (Arthritis), die Flüssigkeitsansammlungen und Knochenwüchse nach sich ziehen. Diese schädigen wiederum vermehrt den Knorpel – ein Teufelskreis entsteht.

Arthrose im Gelenk
Bei einer Arthrose kommt es zur Abnutzung des Gelenkknorpels und Reibung am Knochen.

Um Arthrose zu behandeln gibt es verschiedene Methoden, die wir im Beratungsgespräch individuell abstimmen und auswählen. In unserer Praxis führen wir folgende Arthrosetherapien durch:

Arthrosetherapie mit Kinesio-Tape und Physiotherapie

Das Ziel der kinesiologischen oder physiotherapeutischen Behandlung ist es, das arthrotische Gelenk zu stabilisieren. Dabei werden auch Selbstheilungskräfte angeregt. Klicken Sie auf den jeweiligen Link um mehr über Kinesio-Taping oder Physiotherapie zu erfahren.

Arthrosetherapie mit Akupunktur

Die Akupunktur kann Arthroseschmerzen erfolgreich lindern. Gleichzeitig wirkt sie entzündungshemmend sowie stoffwechselaktivierend und kann muskuläre Dysbalancen ausgleichen.

Lesen Sie mehr unter „Akupunktur“.

Arthrosetherapie mit Orthesen und Einlagen zur Achsenkorrektur
Entsprechende Einlagen und Orthesen gleichen die Fehlstellung von Gelenken aus, die zum frühzeitigen Gelenkverschleiß führen können (zum Beispiel bei Arthrose im Knie). Sie entlasten das betroffene Gelenk und reduzieren den Verschleiß.
Arthrosetherapie mit Hyaluronsäure-Injektion

Hyaluronsäure ist ein Stoff, der natürlich im Körper vorkommt, zum Beispiel in der Haut, im Bindegewebe – und im Knorpel. Denn der Knorpel benötigt die Hyaluronsäure in der Gelenkflüssigkeit, um geschmeidig zu bleiben und mit Nährstoffen versorgt zu werden. Jedoch nimmt die Menge der Hyaluronsäure im Körper mit dem Alter ab. Hier kann man hochwertige Hyaluronsäure injizieren, um den Körper zu unterstützen.

Die Hyaluronsäure wirkt wie ein Schmiermittel und schützt Knorpel und Knochen vor weiterer Abnutzung. Die Injektionen eigenen sich daher vor allem, um den verbleibenden Knorpel zu stabilisieren und eine Operation so weit wie möglich hinauszuzögern. Aber auch bei fortgeschrittener Arthrose helfen die Injektionen, einer Gelenkentzündung (Arthritis) zu vorzubeugen.

Arthrosetherapie mit Injektionen von Kortikoiden und Lokalanästhetika
Bei Entzündungen im Gelenk (Arthritis) wird der Gelenkknorpel angegriffen und schneller zerstört. In solchen Fällen kann man eine Mischung aus Kortison und Lokalanästhetikum direkt in das Gelenk geben, um die Entzündung und damit den Schmerz stoppen.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Die betriebliche Gesundheitsförderung stellt den zentralen Faktor für den Erfolg Ihres Unternehmens in den Vordergrund: die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Innerhalb weniger Tage oder Wochen können Sie sich ein umfassendes statistisches Bild über Ihre Mitarbeitergesundheit verschaffen – und erhalten Empfehlungen, wie sie die Gesundheit fördern.

Durch eine betriebliche Gesundheitsförderung können Sie die Krankheitstage Ihrer Mitarbeiter reduzieren und erhöhen zudem die Attraktivität Ihres Unternehmens als Arbeitgeber. Dies unterstützt Sie sowohl dabei, aktuelle Mitarbeiter zu halten, als auch neue Talente anzuziehen.

Wir bieten Ihnen außergewöhnliche Screening-Verfahren aus einer Hand von Orthopäden und Osteopathen mit langjähriger Erfahrung. Durch diese Diagnostik können wir Ihren Mitarbeitern mit optimalen Beratungs- und Betreuungsleistungen zur Seite stehen.

Bitte sprechen Sie uns direkt an. Zunächst empfehlen wir ein Telefonat zur Erörterung Ihrer Ziele und Wünsche. Daraufhin erstellen wir eine entsprechende Empfehlung sowie einen Kostenvoranschlag.

Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf.

Botox-Therapie bei Migräne

Die Botox-Therapie setzt an der muskulären Ursache der Migräne an. Denn Migräne wird meist auch durch vermehrte Muskelspannung ausgelöst, die sich im Hals- und Nackenbereich aufbaut. Botox kann diese Muskelspannung lösen: Es hemmt die Neurotransmitterübertragung, also die Signalübertragung der Nerven an der Muskelzelle. Folglich kann der behandelte Muskel nicht mehr angespannt werden. So wird die Migräne seltener ausgelöst und weniger stark.

Nach einer Botox-Therapie tritt die Wirkung nach 48 bis 72 Stunden, manchmal auch erst nach 1 bis 2 Wochen ein. Sie hält dann für bis zu 3-6 Monate an. Die meisten Migränepatienten, die wir behandeln, erleben durch die Therapie eine deutliche Verbesserung. Ihre Anfälle werden seltener und weniger stark. Die Behandlung muss in der Regle alle 3 Monate erfolgen.

Botox-Therapie gegen Migräne in unserer Praxis in Berlin
Bild: Kaspars Grinvalds / Shutterstock.com
Die Botox-Therapie setzen wir bei Migräne ein, um die Intensität und Häufigkeit der Attacken zu reduzieren.

Chirotherapie (Manualtherapie)

Die Chirotherapie ist eine manuelle Behandlungsmethode, bei der Blockaden in den Gelenken per Hand gelöst werden. Diese Blockaden können durch eine ungesunde Haltung, geschwächte Muskeln, schweres Heben oder eine falsche Bewegung ausgelöst werden. In Folge sind die Beweglichkeit des Gelenks eingeschränkt, die Knochen verschoben oder die Muskeln verhärtet.

In der Chirotherapie werden diese Blockaden durch schnelle, mobilisierende Impulse oder milde Traktionen gelöst. Das Gelenk wird dabei nur minimal bewegt. Durch den Impuls nimmt man jedoch Einfluss auf die verschobene Gelenkebene. Wenn die Gelenke wieder richtig positioniert sind, reguliert sich die Schmerzweiterleitung und –verarbeitung im betroffenen Bereich. Der Muskel kann sich dann langsam entspannen.

Chirotherapie wird vor allem bei Schmerzen in der Wirbelsäule, wie akuten Rückenschmerzen eingesetzt. Denn die Technik beseitigt Blockaden der kleinen Wirbel- und Rippengelenke sowie der Iliosakralgelenke. Allerdings gibt es für alle Gelenke spezifische chirotherapeutische Techniken. So können Beschwerden am gesamten Bewegungsapparat reduziert werden.

Die Chirotherapie darf nur mit einer umfangreichen Zusatzausbildung durchgeführt werden.

Chirotherapie in unserer Praxis Berlin-Zehlendorf
Bei der Chirotherapie werden Blockaden in den Gelenken per Hand gelöst.

CT (Computertomografie)

Die Computertomografie (CT) wird von Orthopäden eingesetzt, um exakte Bilder von Knochen zu erstellen. Zum Teil wird sie verwendet, um gezielte Injektionen zu setzen. Dieses Verfahren arbeitet wie die klassischen Röntgenbilder mit Röntgenstrahlen – jedoch wird der Körperteil in Schnittbildern dargestellt. So ist es möglich, Verletzungen und Veränderungen präziser zu untersuchen und auszuwerten. Daher löst die CT das Röntgenbild zunehmend ab.

In einer CT werden vom betroffenen Körperteil eine Vielzahl von Röntgenbildern aus verschiedenen Richtungen aufgenommen. Ein Computerprogramm erstellt daraus genaue CT-Bilder in 2D oder sogar 3D.

Aufgrund der Röntgenstrahlung zieht man die Technik nur im Bedarfsfall heran. Bei Schwangeren und Kindern nutzt man die MRT oder Ultraschalluntersuchung. 

Elektrotherapie (Stromtherapie)

Bei der Elektrotherapie (Stromtherapie) werden elektrische Impulse durch Elektroden in die vorgesehenen Körperregionen geleitet. Zur orthopädischen Behandlung arbeiten wir mit zwei Arten der Elektrotherapie: der TENS und der EMS.

Die TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) ist eine schonende Variante der Elektrotherapie. Sie dient vor allem der Linderung von akuten und chronischen Schmerzen, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen oder Arthrose. Das Ziel der TENS ist es, die Erregungsleiter der Nervenfasern zu blockieren und so die Weiterleitung des Schmerzes zu hemmen. Außerdem hilft sie dabei, die Muskulatur zu lockern und die Durchblutung im angezielten Bereich zu fördern. Der Patient kann die Intensität steuern.

Die EMS (elektrische Muskelstimulation) kommt dagegen zum Einsatz, um Muskeln zu kräftigen und die sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Der bei der EMS verwendete Strom ist stärker als bei der TENS und löst eine Muskelkontraktion (Muskelanspannung) aus. Diese Art der Elektrotherapie kommt vor allem in der Sportmedizin zum Einsatz, um die Muskulatur und Bänder nach einer Verletzung wieder aufzubauen. Aber auch zur reinen Leistungsförderung kann die EMS eingesetzt werden.

Die Elektrotherapie ist nicht geeignet für Personen, die elektrische Geräte (zum Beispiel einen Herzschrittmacher) im Körper tragen oder Thrombosen haben.

Ernährungsplan bei Gicht und anderen Stoffwechselstörungen

Gicht ist eine Stoffwechselstörung, die durch dauerhaft zu viel Harnsäure im Blut verursacht wird. Diese kann sich in Kristallform in Gelenken ablagern, wodurch es zu schmerzhaften Entzündungen kommt. Mit einer konsequenten Ernährungsumstellungkönnen der Harnsäurespiegel reguliert, der Verlauf der Krankheit positiv beeinflusst und die Beschwerden gelindert werden.

Deswegen erstellen wir in unserer Praxis spezielle Ernährungspläne für Gicht-Patienten. Harnsäure wird im Körper produziert, um mit der Nahrung aufgenommene Purine abzubauen. Das Grundprinzip einer Gicht-Diät ist daher die purinarme Ernährung. Dazu gehört, Fleisch, Wurst, Alkohol, Zucker und Fett zu vermeiden. Stattdessen achtet man auf ausreichend Obst, Gemüse und eine gute Flüssigkeitszufuhr. Doch auch innerhalb der Lebensmittelgruppen gibt es Unterschiede: Manche sind gut für die purinarme Ernährung geeignet, andere nicht. Reicht diese Therapie nicht aus, muss sie mit Arzneimitteln erweitert werden.

Einen genauen Ernährungsplan und eine ausführliche Beratung zur Ernährung bei Gicht erhalten Sie im Gespräch mit Ihrer Ärztin.

Kinesio-Tape

Das Kinesio-Tape ist wie ein dehnbares, großes Pflaster aus Stoff. Es wird bei Verletzungen oder Entzündungen direkt auf die wundfreie Haut aufgeklebt, um den betroffenen Bereich zu stabilisieren, und stimulieren. Dabei ist es so elastisch, dass es die Beweglichkeit nicht einschränkt.

Kinesio-Taping wird häufig bei Sportverletzungen wie Bänderdehnungen, Bänderrisse, Muskelzerrungen, Muskelfaserriss, Verstauchungen oder Kapselverletzungen eingesetzt. Aber auch bei Blockaden und Muskelverspannungen, die zum Beispiel Rückenschmerzen auslösen.

Das unterstützende Tape entlastet Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder und führt so zu einer spürbaren Schmerzlinderung. Die Wirkung wird außerdem darauf zurückgeführt, dass das Kinesio-Tape einen permanenten Reiz an den Hautrezeptoren auslöst. So werden Signale an das Gehirn gesendet, die unter anderem die Muskelspannung und das Schmerzempfinden beeinflussen. Zudem wird die Blut- und Lymphzirkulation gefördert. Insgesamt kann durch Kinesio-Tapes die Stabilität und Beweglichkeit von Gelenken und Muskeln verbessert werden.

Zudem kann man mit Kinesio-Tape Redressionen durchführen, also eine Skelettdeformität korrigieren und anschließend fixieren. Der Patient erlebt so eine Entlastung und in bestimmten Fällen auch eine Haltungskorrektur.

Kinesio-Tape: eine Leistung unserer orthopädischen Privatpraxis
Bild: Krasula / Shutterstock.com
Das Kinesio-Tape entlastet Muskeln und Gelenke und kann Schmerzen lindern.

Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ermöglicht die Bestimmung der Dichte des Knochens und dient zur Früherkennung der Osteoporose. Durch die Diagnose im frühen Stadium der Erkrankung kann die Therapie rechtzeitig eingeleitet werden. Auch bei älteren Personen, die keine Osteoporose haben, hilft die Knochendichtemessung, um das das Knochenbruchrisiko zu ermitteln.

Wir wenden zur Knochendichtemessung die Zwei-Spektren-Röntgenabsorptiometrie (DXA) an. Hierzu messen wir die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und an der Hüfte. Mit der DXA können schon kleine Veränderungen der Knochendichte von wenigen Prozenten festgestellt werden. Da es bereits viele Vergleichswerte von verschiedenen Patientengruppen gibt, sind die Ergebnisse der DXA sehr aussagekräftig.

Die Untersuchung ist schmerz- und risikolos, und wird mit niedrig dosierten Röntgenstrahlen durchgeführt. Sie dauert nur wenige Minuten.

Die Knochendichtemessung wird vom Dachverband für Osteologie für Frauen ab der Menopause und Männer ab 60 Jahren empfohlen. Ebenso für Patienten mit weiteren Risikofaktoren oder Verdacht auf Osteoporose.

Konservative Orthopädie

Die konservative Orthopädie bezeichnet eine Orthopädie ohne Operationen. Das bedeutet, wir korrigieren die Form- und Funktionsstörungen der Stütz- und Bewegungsorgane mit nicht-operativen Therapieformen. So halten wir weitere Fehlstellung auf, reduzieren Schmerzen und helfen unseren Patienten, ihre individuelle Lebensqualität zu steigern.

Dabei verwenden wir erprobte Therapien, aber auch erfolgversprechende moderne Verfahren in Absprache mit Ihnen als Patienten.

Um Ihnen ein breites Spektrum der konservativen Orthopädie zu bieten, können Sie auch auf die Physiotherapie, die mit uns in einer medizinischen Kooperationsgemeinschaft arbeitet, in den angrenzenden Räumen zur Praxis zurückgreifen. Dort können Sie – wenn Sie es wünschen – wirksame Therapieverfahren erhalten. Dazu gehören:

Kälte- und Wärmebehandlungen

Elektrotherapieverfahren

Osteopathie

Lymphdrainage

Manualtherapie, Krankengymnastik

Gerätegestützte krankengymnastische Übungen

Moderne therapeutische Geräte zur isometrischen Muskelfunktionstherapie

Zu den Methoden der konservativen Orthopädie, die wir direkt in unserer Praxis durchführen, zählen unter anderem die hier vorgestellten Behandlungsmethoden:

Radiale und fokussierte Stoßwellentherapie

Akupunktur

Injektionstherapie bei Arthrose

Elektrotherapie

Wärmetherapie

Schröpfmassagen und vieles mehr

Labordiagnostik (Bluttest, Urintest, Punktat, Gewebetest)

Die Labordiagnostik ermöglicht die Untersuchung von Blut, Gewebe- oder Gelenkflüssigkeit (Punktat), Körperausscheidungen (Urintest) und Gewebeproben. So können wir zum Beispiel bei Verdacht auf eine Entzündung, auf Rheuma, Osteoporose oder Nährstoffmangel genauere Informationen erlangen.

Die labordiagnostischen Mittel werden eingesetzt, um eine Diagnose zu treffen, das Stadium einer Krankheit zu ermitteln oder auch den Krankheits- bzw. Therapieverlauf zu verfolgen. Außerdem ermöglichen die Tests die Früherkennung von Krankheiten, sodass wir die Therapie schneller einleiten können.

Labordiagnostik ist eine Leistung unserer Privatpraxis für Orthopädie
Zur Labordiagnostik gehören unter anderem der Bluttest, Urintest und die Untersuchung von Gewebeproben.

Mikronährstofftherapie (Vitalstofftherapie)

Das Ziel der Mikronährstofftherapie (auch Vitalstofftherapie oder orthomolekulare Medizin) ist es, den Körper mit allen Mikronährstoffen bzw. Vitalstoffen zu versorgen, die er zur gesunden Funktion der Organe und Zellen benötigt.

Im Falle einer Krankheit wird zunächst getestet, ob wichtige Mikronährstoffe im Körper fehlen, die durch ihren Mangel die Krankheit verursachen oder der Heilung entgegenwirken. Im Anschluss werden die fehlenden Mikronährstoffe in hohen Dosen verabreicht – sowohl zur Vorbeugung als auch zur Therapie von Krankheiten. Mithilfe der Mikronährstofftherapie kann teilweise die Ursache der Krankheit behandelt und die Symptome aufgehoben werden.

Zu den wichtigen Mikronährstoffen (Vitalstoffen) gehören Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, essenzielle Fettsäuren, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Wie groß Ihr Bedarf an diesen Nährstoffen ist, ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von der Erkrankung und dem Lebensstil ab. Daher sollte eine Mikronährstofftherapie durch einen Arzt durchgeführt werden, der den Bedarf ermitteln und die Dosis individuell berechnen kann.

MRT (Kernspintomografie)

Die Kernspintomografie oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist die genaueste Methode der bildgebenden Untersuchungsverfahren. Durch die MRT können exakte Schichtaufnahmen eines Körperteils erstellt werden. Dies ermöglicht es, auch Anomalien festzustellen, die sich bei einer Ultraschall-Untersuchung oder auf einem Röntgenbild nicht deutlich zeigen.

Die MRT wird vor allem in der Diagnostik von Weichgeweben, zum Beispiel bei Bandscheibenschäden, Meniskus- und Kreuzbandverletzungen oder Erkrankungen der Gelenkknorpel eingesetzt. Diese lassen sich mit dieser Technik besser und ohne Strahlenbelastung darstellen.

Da bei der MRT mit magnetischen Feldern und Radiowellen – nicht mit Röntgenstrahlen – gearbeitet wird, ist sie risikolos. Jedoch bei Patienten, die elektronische Geräte oder Metall im Körper tragen (zum Beispiel einen Herzschrittmacher oder ein künstliches Gelenk), ist ein MRT meist nicht möglich. Im Gegensatz zum Röntgen oder der Computertomografie (CT) kann die Kernspintomografie (MRT) in vielen Fällen auch bei Schwangeren durchgeführt werden.

Patienten mit Platzangst haben die Möglichkeit, in offenen Geräten, der sogenannten offenen MRT, untersucht zu werden oder ein Beruhigungsmittel zu erhalten.

Orthopädisches Gutachten

Wenn Sie ein orthopädisches Fachgutachten für Privatversicherungen oder Unfallversicherungen benötigen, erstellen wir dieses gern für Sie.

Um aussagekräftige und genaue Gutachten zu erstellen, können wir auf neurologische Testverfahren und unsere umfassende Erfahrung in der Erstellung von Gutachten in der Wirbelsäulen- und Gelenkchirurgie bzw. -orthopädie zurückgreifen. Gerade im Bereich der Wirbelsäule, die anatomisch direkt mit dem Nervensystem zusammenhängt, sind die Einschätzungen über Einschränkungsgrade anspruchsvoll.

Durch unsere fachliche Kompetenz und Erfahrung können wir klare Aussagen zu orthopädisch-neurologische Fragestellungen treffen. Zum Beispiel: Welche Auswirkungen oder Einschränkungen sind aufgrund eines Unfalls, einer Wirbelsäulenoperation oder Ähnlichem entstanden? Aus dem orthopädischen Gutachten resultieren die Versorgungsansprüche, aber auch Informationen darüber, wie das Ergebnis einer Operation zu beurteilen ist.

Orthopädische Gutachten werden häufig für folgende Krankheitsbilder angefordert:

Unfallfolgen

Frakturen an der Wirbelsäule

Hüftdysplasie, Wirbelsäulenerkrankungen

Wirbelsäulen- und Knochentumore

Rückenmarkverletzungen

Bandscheibenvorfall

Arthrose der Gelenke

Angeborene Fehlbildungen

Bänderverletzungen

Gelenk- und Weichteilinfektionen

Karpaltunnelsyndrom

Muskelverletzungen

Osteoporose

Postnukleotomiesyndrom

Skoliose

Spinalkanalstenose

Wirbelgleiten

Zervikale Myelopathie

Das medizinische Gutachten muss anhand fundierter klinischer Erfahrung in der Orthopädie, Wirbelsäulen- und Gelenkchirurgie individuell am betroffenen Patienten und seinen Lebensumständen erarbeitet werden. Wir nehmen uns ausreichend Zeit für diese meist sehr umfangreiche Aufgabe. Buchen Sie hier online Ihren Termin für ein orthopädisches Gutachten.

Orthopädische Gutachten in unserer Privatpraxis in Berlin-Zehlendorf
Wir erstellen orthopädische Fachgutachten für Privatversicherungen oder Unfallversicherungen.

Osteopathie (auch in Kombination mit Orthopädie)

Die Osteopathie ist eine Therapieform, die jeden Körper individuell als Ganzes betrachtet. Der ausgebildete Osteopath behandelt Sie dabei ausschließlich mit den Händen. Mit ihnen spürt er Störungen im Körper auf, welche die Beschwerden verursachen.

Durch geschultes und feinfühliges Ertasten ist es dem erfahrenen Osteopathen möglich, leichte Abweichungen in der Spannung, Beweglichkeit, Beschaffenheit und Temperatur der Haut und dem darunterliegenden Gewebe (Muskeln, Faszien, Bänder, Organe) zu erkennen. Die Therapie erfolgt ebenso manuell: Mit den Händen löst der Osteopath die Blockaden und Faszien und hilft dem Körper so, wieder in eine gesunde Balance zu kommen.

Das Anwendungsgebiet der Osteopathie ist sehr breit – prinzipiell kann sie bei allen Beschwerden helfen, bei denen funktionelle Störungen im Körper die Ursache sind. Häufige Anwendungsgebiete sind unter anderem Rückenschmerzen und Wirbelsäulenschmerzen, chronische Schmerzen aller Art, Kopfschmerzen, Schwindel und Migräne, Sportverletzungen oder Nervenschmerzen sowie Empfindungsstörungen, aber auch die Behandlung von Schreikindern.

Oft sind mehrere Therapiesitzungen für eine erfolgreiche Behandlung nötig, welche jeweils individuell auf das Empfinden des Patienten abgestimmt werden. Mehr Informationen zur Osteopathie lesen Sie auf der Website des Verbands der Osteopathen Deutschland e. V.

Wir können Ihnen in einer kombinierten Sprechstunde mit einem Osteopathen und Frau Klarholz als Orthopädin eine außergewöhnlich facettenreiche Diagnose und Therapie bieten. So gelingt es uns häufig, die Ursache der Beschwerden zu finden, auch wenn diese mit anderen Methoden lange nicht entdeckt wurde. Im Genesungsprozess machen unsere Patienten dann oft „drei Schritte auf einmal“.

Buchen Sie hier einen Termin, um sich individuell beraten zu lassen. In diesem Fall erhalten Sie einen Kombi-Termin mit einem Osteopathen. Bitte geben Sie dies bei der Terminbuchung mit an.

Periradikuläre Therapie (PRT)

Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine Schmerztherapie bei chronischen Rückenleiden, welche durch Verschleißerscheinungen der Wirbelsäulengelenke verursacht wurden.

Am häufigsten sind die Nervenwurzeln der unteren Wirbelsäule betroffen, wobei die Beschwerden auch in der Brust- und Halswirbelsäule auftreten können. Die Arthrose in den Gelenken und Bandschiebenvorfälle führen dazu, dass auf die Nerven im Wirbelkanal oder dem Nervenaustrittspunkt Druck ausgeübt wird. Durch das Anschwellen dieser Nerven können entzündungsartige Reaktionen mit weitreichenden Folgen auftreten.

Dem Patienten werden mithilfe einer Injektionsnadel anti-entzündliche Medikamente durch die Haut (perkutan) an eine entzündete Nervenwurzel (Radix) gespritzt. Um die genaue Position zu überwachen, kann der Vorgang radiologisch überwacht werden. Durch die PRT kann die Entzündung gezielt abschwellen und die Schmerzen werden meist schnell gelindert.

Schmerztherapie (Multimodale Schmerztherapie)

Patienten mit chronischen Schmerzen bedürfen einer besonderen ärztlichen Begleitung. Hier ist insbesondere die multimodale Schmerztherapie hervorzuheben. Sie dient der Behandlung chronischer Schmerzen der Stütz- und Bewegungsorgane. Ihr Grundgedanke ist es, den Schmerz mit verschiedenen Herangehensweisen zu behandeln, also mit vielen (multi) Methoden.

Die multimodale Schmerztherapie vereint interdisziplinär die körperlichen, sozialen (verhaltensbezogenen) und psychologischen Faktoren der Schmerzkrankheit zur Diagnostik und Therapie.

Zunächst führen wir intensive Gespräche und ggf. weiterführende Diagnostik durch, um die die spezielle Vorgeschichte des Patienten zu erfahren und die Diagnose vollständig zu erfassen. Im Anschluss legen wir den individuellen Therapieweg fest.

Die multimodale Schmerztherapie kann sich unter anderem dieser Therapiemethoden bedienen:

Gesprächstherapie

Medikamentöse Schmerztherapie mit unterschiedlich wirkenden Substanzen

Akupunktur

Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

Sportmedizinische Untersuchung und Beratung

Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine Schmerztherapie bei chronischen Rückenleiden, welche durch Verschleißerscheinungen der Wirbelsäulengelenke verursacht wurden.

Am häufigsten sind die Nervenwurzeln der unteren Wirbelsäule betroffen, wobei die Beschwerden auch in der Brust- und Halswirbelsäule auftreten können. Die Arthrose in den Gelenken und Bandschiebenvorfälle führen dazu, dass auf die Nerven im Wirbelkanal oder dem Nervenaustrittspunkt Druck ausgeübt wird. Durch das Anschwellen dieser Nerven können entzündungsartige Reaktionen mit weitreichenden Folgen auftreten.

Dem Patienten werden mithilfe einer Injektionsnadel anti-entzündliche Medikamente durch die Haut (perkutan) an eine entzündete Nervenwurzel (Radix) gespritzt. Um die genaue Position zu überwachen, kann der Vorgang radiologisch überwacht werden. Durch die PRT kann die Entzündung gezielt abschwellen und die Schmerzen werden meist schnell gelindert.

Stoßwellentherapie

Ursprünglich kommt die Stoßwellentherapie aus der Urologie, wo sie zur Behandlung von Nierensteinen angewendet wird. In der Orthopädie unterscheidet man zwei Formen der Stoßwellentherapie.

Die fokussierte Stoßwellentherapie dient zum einen der Behandlung von Gelenkerkrankungen, die von Kalkablagerungen verursacht werden (zum Beispiel Kalkschulter). Zum anderen wird sie zur Behandlung von Knochenhautentzündungen eingesetzt (wie der Tennisarm). Gute Wirkung zeigt sie auch bei Sehnenansatzreizungen und Pseudarthrose.

In der Stoßwellenbehandlung werden Druckwellen auf die zu behandelnden Struktur gerichtet, die dort die Ablagerungen zerrütten oder zu einer neuen Gefäßbildung führen. Die Kalkrückstände werden vom Körper abtransportiert.

Anwendungsgebiete der fokussierten Stoßwellentherapie:

Fersensporn

Kalkschulter (Tendinosis calcarea)

Tennisellenbogen / Tennisarm
Golferellenbogen / Golferarm

Achillessehnenreizung

Trochanterschmerz der Hüfte

Pseudarthrose

Patellaspitzen-Syndrom (Läuferknie)

Eine Behandlung mit der fokussierten Stoßwellentherapie dauert in der Regel 20 Minuten pro Sitzung und erfolgt im Abstand von einer Woche. Insgesamt werden 3-6 Behandlungen durchgeführt.

Bei der radialen Stoßwellentherapie handelt es sich um eine leichte Druckwelle, die nur eine geringe Eindringtiefe besitzt. Sie wirkt vor allem an der Oberfläche und ist daher gut geeignet, um muskuläre Verhärtungen zu behandeln. Zudem ist die radiale Stoßwellentherapie bei chronischen myofaszialen Muskelbeschwerden oder Sehnenproblemen sehr gewinnbringend.

Anwendungsgebiete der radialen Stoßwellentherapie:

Triggerpunktbehandlung

Chronische Muskelverspannungen

Stiernacken
Spastische Muskeltonuserhöhung

Schnappende Finger

Transfermetatarsalgie

und weitere

Eine Behandlung mit der radialen Stoßwellentherapie dauert in der Regel 10 Minuten pro Sitzung und erfolgt im Abstand von einigen Tagen bis zu einer Woche. Sie kann bis zu 10-mal wiederholt werden.

Die Stoßwellentherapie ist risikoarm und bei guter Verträglichkeit eine Alternative zu Operationen.

Die Kosten werden in der Regel ganz von den privaten Krankenkassen übernommen. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Behandlungskosten nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Unsere Praxis ist ausgebildet von der DIGEST (Deutschsprachige Internationale Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie). Auf der Website der Digest erhalten Sie weitere Informationen zur Stoßwellentherapie.

Stoßwellentherapie in unserer Orthopädie-Praxis in Berlin
Bei der Stoßwellentherapie werden Schalldruckwellen erzeugt und in der Tiefe des Gewebes gebündelt. Dort können sie Festkörper wie eine Verkalkung zerrütten.

Ultraschall (Sonografie)

Die Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) ist ein bildgebendes Verfahren, das zur Diagnostik eingesetzt wird. Bei einem Ultraschall lassen sich auch die Weichteile betrachten, die beim Röntgen nicht abgebildet werden. Die Sonographie ermöglicht die frühzeitige Erkennung von krankhaften Veränderungen, sodass eine Therapie rechtzeitig eingeleitet werden kann.

Der Ultraschall wird von Orthopäden eingesetzt, um zum Beispiel Gelenke, Muskeln, Sehnen oder Schleimbeutel zu betrachten. Aber auch nicht ganz ausgehärtete Knochen bei Kindern lassen sich gut darstellen. Die Sonografie kommt häufig zum Einsatz bei Arthrose, Gelenkschwellungen, unklaren Schmerzen sowie Verletzungen.

Eine Ultraschall-Untersuchung ist nichtinvasiv, das heißt: nur von außen stattfindend. Sie läuft für Patienten vollkommen schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen ab.